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AUG
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08.08.2014 - 10.08.2014
Beach-Tunier

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Die Schwedischen Tambourelli-Open sind zu Ende und es war ein fantastisches Turnier für die Veranstalter, aber auch für die deutschen Gäste. Beide Austragungstage boten schönes Wetter und ein tolles Ambiente am See. 50 Spieler nahmen teil und für viele war es das erste Outdoor-Turnier überhaupt. Nicht überraschend, dass nicht jeder Spieler mit den besonderen Bedingungen zurecht kam. Wind, unebener Boden und Sonne – Faktoren, an die es sich zu gewöhnen galt. Und auch wenn es hier und da säuerliche Worte über unvorhersehbare Windverhältnisse und vergessene Sonnenbrillen gab, so hatten doch alle Beteiligten eine unvergessliche Zeit. Nicht zuletzt durch die Gastfreundschaft und die liebevolle Umsorgung durch die Veranstalter.

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Die Finale

Männer – Einzel

Im Finale in der Kategorie Männer-Einzel trafen Ringo Sobiella und Marco Zink aus Dresden aufeinander. Der erste Satz begann mit der Führung von Ringo, doch Marco heftete sich punktetechnisch an seine Fersen. Die Bälle flogen hin und her und immer wieder schien es so, als ob Marco die Lücke schließen könnte, doch bereits ein paar Spielzüge später hatte Ringo wieder seinen Vorsprung behauptet und so ging der erste Satz mit 21:16 an Ringo.2
Im zweiten Satz schenkten sich die beiden Kontrahenten nichts. Keiner der beiden konnte sich absetzen und so verteilten sich die ersten Punkte gleichmäßig auf beide Spieler. Doch dann unterliefen Ringo Fehler und er wurde unsicher, was Marco konsequent ausnutze. Das Punktekonto von Marco wuchs auf 18-10. Ringo fing sich und es wurde wieder ein spannendes Kräftemessen, doch der Vorsprung war bereits zu groß geworden und so sicherte sich Marco den zweiten Satz mit 21:15.
Nun kam es darauf an. Ringo war heiß, sich für den zweiten Satz zu revanchieren und lies das Marco direkt spüren. In einer starken Anfangsphase erspielte sich Ringo einen Vorsprung von zwischenzeitlich 9:3. Doch Marco hielt dagegen und bei erschwertem Windverhältnissen wechselten die Spieler noch einmal die Spielfeldseiten bei einem Stand von 12:8 für Ringo. Beide Spieler zeigten, dass sie gewinnen wollen. Marco kämpfte sich Stück für Stück ran, bis Ringo nur noch einen Vorsprung von drei Punkten innehatte – 19:16 in der Endphase. Doch der Vorsprung reicht. Ringo wird Sweden-Champion im Herren-Einzel bei einem Endstand von 21:19.

Frauen – Einzel

Nicht nur die Männer wissen, wie man die Zuschauer zum mitfiebern bringt. Die Veranstalterin und in Schweden lebende Schottin Indy Lennartsson und Theresa Kögler aus Dresden trafen im Finale des Frauen-Einzel aufeinander und lieferten sich ein starkes Spiel.
Dabei vermutete man dies zu Beginn des ersten Satzes nicht. Indy sicherte sich eine schnelle und starke Führung und erspielte sie sich einen Vorsprung von zwischenzeitlich sechs Punkten bei einem Stand von 10:4. Doch Theresa gewöhnte sich an Indy's lange Bälle in die hinteren Ecken und hielt mit stark gespielten Schlägen dagegen. Indy dagegen tat sich schwer, sich an diese Powerbälle zu gewöhnen und so wurde es eine Aufholjagd für Theresa. Zwischenzeitlich steht es 15:12 für Indy. Doch das kräftelastige Spiel von Theresa fordert seinen Tribut. 3Es schleichen sich Fehler in ihr Spiel und die Bälle verlieren an Präzision. Indy nutzt die Erschöpfung von Theresa aus und beendet den Satz mit 21:14.
Davon ist im zweiten Satz jedoch nichts mehr zu spüren. Beide Spielerinnen zeigen fantastische Ballwechsel und so verteilen sich die ersten zehn Punkte des Satzes gleichmäßig auf die Kontrahenten. Beide Spielerinnen hielten an ihrem Spielstil fest. Indy spielte sehr taktisch überlegt und verteilte Bälle überall in Theresa's Feld. Theresa hielt mit starken und schnellen Bällen dagegen. Ähnlich wie im ersten Satz konnte sie das Tempo jedoch nicht ewig hochhalten und ging an ihre Grenzen. Indy spielte das Match kräftesparender und sicherte sich Punkt um Punkt. 18:8 zeigte der Punktestand für Indy. Noch einmal bündelte Theresa alle Kräfte und lieferte den Zuschauern eine spannende Endphase. Doch am Ende steht es 21:13 für Indy und sie sichert sich  den Titel.

Mixed

Direkt im Anschluss an das Finale der Frauen fand das Finale im Mixed statt. Hier traf das Dresdner Paar Carsten und Andrea Fink auf die beiden in Schweden lebenden Veranstalter Indy Lennartsson und Tobias Herz. Spätestens in diesem Finale weitete sich der Wind von einem Faktor zum Hauptbestimmer des Spiels aus.
Durch Annahmeprobleme auf der Seite der Schweden sicherten sich Andrea und Carsten eine frühe Führung. Die Gegner fingen sich jedoch schnell und drehten den Spieß um. Lange Bälle in die hintere Hälfte der Dresdner sorgten für Unsicherheiten und zu einem schnellen Ausgleich. 4Die Probleme mehren sich und die Dresdner bekommen sie nicht in den Griff. 15:5 steht es nach den ersten zwanzig Punkten des Spiels für Indy und Tobias. Daraufhin wurde das Spiel der Dresdner sicherer. Die Ballwechsel wurden erheblich länger und es wurde noch einmal spannend. Trotz alledem war der Rückstand zu groß. 21:10 endet der erste Satz für die Gastgeber.
Nachdem es am Ende des ersten Satzes so aussah, als ob die Dresdner sich noch einmal fangen könnten, startete der zweite Satz in eine ganz andere Richtung. Diesmal lagen die Annahmeprobleme bei Andrea und Carsten. Die Unsicherheit aus dem ersten Satz meldete sich zurück und ließ die Dresdner weit zurück fallen. 10:2 steht es zwischenzeitlich für die Indy und Tobias. Doch so wollten es Andrea und Carsten nicht enden lassen. Sie kämpften sich zurück ins Spiel. Die Ballwechsel wurden länger, das Spiel taktischer. Von nun an schenkten sich die beiden Teams nichts. Hin und her gingen die Punkte. Es steht 16:9, als sich die Fehler der Dresdner zurückmelden und die Endphase kurz gestalten. 21:12 endet der letzte Satz dieses Matches und damit der letzte Satz des Turniers mit dem Sieg von Indy und Tobias.
Indy sagte am Ende des Spiels, dass sie sehr müde und ausgepowert sei. Die Bedingungen waren durch den aufkommenden Wind sehr schwierig gewesen. Doch die Freude über den zweifachen Sieg und das tolle Turnier mache sie sehr glücklich.

Resume vom Gastgeber und Organisator Tobias Herz:

„Wir veranstalten das Schwedische Tambourelli-Open seit drei Jahren. Doch im Gegensatz zu den letzten zwei Wettkämpfen durften wir dieses mal eine unglaubliche Niveau- und Qualitätssteigerung der Spiele beobachten. Nicht zuletzt durch die internationale Beteiligung aus Deutschland. In den früheren Jahren hatte das Turnier eher etwas von einem Dorffest. Dieses mal können wir auf alle Fälle von einem richtigen Wettkampf sprechen.
Durch die zahlreiche Teilnahme fiel die Organisation schwieriger aus, als wir es gewohnt waren. Doch wir haben alle Spiele durchbekommen und ich bin sehr glücklich, wie es ausgegangen ist.“

Platzierungen 

U14 – Einzel

1. Platz: Laura Stölzer [Deutschland -6 Kleinnaundorf]
2. Platz Clemens Gutheins [Deutschland - Kleinnaundorf]
3. Vendela Herz [Schweden]

U14 – Mixed

1. Laura Stölzer / Clemens Gutheins [Deutschland – Kleinnaundorf]
2. Liv Aldridge / Vendela Herz [Schweden]
3. Levon Schlegel [Deutschland - Dresden / Clara Gutheins [Deutschland – Kleinnaundorf]

Männer-Einzel

1. Ringo Sobiella [Deutschland – Dresden]
2. Marco Zink [Deutschland – Dresden]
3. Dominic Hauke [Deutschland – Kleinnaundorf]

Frauen-Einzel

1. Indy Lennartsson [Schweden]
2. Theresa Kögler [Deutschland – Dresden]
3. Heike Harmatschek [Deutschland – Kleinnaundorf]

Mixed

1. Indy Lennartsson / Tobias Herz [Schweden]
2. Carsten Fink / Andrea Fink [Deutschland – Dresden]
3. Heike Harmatschek / Roman Harmatschek [Deutschland - Kleinnaundorf]